Bart van den Hoven stellt die Voyager 61 vor

Bart van den Hoven
stellt die Voyager 61 vor

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„Welch ein Luxus!“

„So möchte ich das Gefühl beschreiben, das ich bei der Fahrt mit unserer neuen Voyager 61 erlebe.“ Wir sprechen mit Bart van den Hoven, der an Bord seines neuesten Flaggschiffs mit stolzem Blick von der Flybridge aus über das Wasser schaut.

Das Wetter ist prächtig an diesem Tag im Juni. Zum Glück, denn heute findet ein umfassendes Foto- und Videoshooting der Voyager 61 statt. Und zugegeben, so auf dem Wasser mit dieser prachtvollen blauen Farbe kommen die prächtigen Formen des Entwurfs hervorragend zur Geltung. Eine wirklich fotogene Jacht.

Von seinem komfortablen Sitz am Steuerstand auf der Flybridge aus beantwortet Bart unsere Fragen über diese Aufsehen erregende Pocket-Superjacht.

Ein Interview mit
Bart van den Hoven

Auf die Frage, welches Bedürfnis die neue Voyager 61 erfüllt, antwortet er: „Wir hören immer öfter, dass unsere Kunden weitere Fahrten machen und schneller an Ihrem Zielort ankommen möchten. Zugleich möchte man jedoch keine Abstriche beim Luxus und Komfort machen. Gebiete wie das Mittelmeer, Skandinavien, die englischen Küsten und noch weiter entfernte Ziele werden immer beliebter. Und dann kommt eine „fast-displacement yacht“ aus Aluminium schnell ins Bild. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 22,5 Knoten werden die Entfernungen doch schon ein Stück kürzer. Und diese Entfernungen werden höchst komfortabel zurückgelegt, in einer luxuriösen Umgebung, die sich mit der Einrichtung einer Superjacht messen kann.“

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Wie sind Sie zu diesem Entwurf gelangt?

Bart: „Die Voyager 61 wurde in Zusammenarbeit mit dem tonangebenden und sehr erfahrenen niederländischen Superjachtdesigner René van der Velden entwickelt. Es ist ihm gelungen, im Entwurf die charakteristischen Linienführungen der Van den Hovens aufrechtzuerhalten. Eine wichtige Anforderung unsererseits war zum Beispiel ein geräumiger Innenraum und viel Platz. Auch sollten die Fahreigenschaften zu Touren mit höheren Geschwindigkeiten einladen.

Beim Design wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass viele Eigner bei ihren Törns einen Großteil der Zeit im Freien zubringen. Daher gehört zum Design auch eine geräumige, komfortable Flybridge, die einem großen zweiten Steuerstand sowie acht Personen Platz bietet, die sich nicht nur auf den Liegesesseln sonnen, sondern auch den Komfort der Freiluftküche mit Grill, Spülbecken und Kühlschrank genießen können.

Und ja, wie Sie sehen, lässt sich der Blick auf die vorbeiziehende Wasserlandschaft hier von der Flybridge aus herrlich komfortabel genießen.

Das großzügige Format der Flybridge ist übrigens unter anderem durch die senkrechte Frontscheibe des Salons zustande gekommen. Deshalb konnte der Salon, und mithin auch die Flybridge, anderthalb Meter länger werden. In den Innenbereichen wähnt man sich auf einer Superjacht, so viel Platz gibt es dort.

Das Schiff ist wirklich eine stolze Erscheinung mit einer enormen Ausstrahlung. Eine Jacht, die sich auch in glamourösen Umgebungen wie der Côte d’Azur, Ibiza oder der italienischen Riviera zu Hause fühlt.“

Wie gefällt das Bauen in Aluminium?

Bart: „Nun, das ist etwas ganz anderes, das muss ich schon sagen. Bereits in der Entwicklungsphase braucht man richtig erfahrene Experten mit einem guten „Alu-Ruf“ und Fachkenntnissen von der Materie.

Auch das Bauen und Schweißen mit hochwertigem Aluminium ist eine völlig andere Technik, für die viel Erfahrung erforderlich ist. Die Qualitätslatte liegt bei uns sehr hoch, wir haben also die besten Leute aus dem Markt zusammengerufen, um diese Aufgabe zu meistern. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Jacht ist prächtig und erfüllt alle unseren hohen Anforderungen.“

Wie finden Sie selbst das Fahrverhalten?

Bart: „Nun ja, ich spreche natürlich über ein eigenes Produkt und ich möchte mich eigentlich davor hüten, mir selbst zu gratulieren. Ich kann aber schon meine Objektivität bewahren, da ich in den vergangenen 30 Jahren natürlich in sehr vielen Motorjachten gefahren bin. In aller Bescheidenheit muss ich dennoch sagen, dass diese Jacht unglaublich gut fährt. Das spürte ich bereits bei der ersten Probefahrt.

Wenn man ein neues Auto kauft, merkt man das doch auch. Man setzt sich hinein und spürt sofort, dass es gut durchdacht ist und gut fährt. Und mal ehrlich, wir sitzen hier, das fühlen Sie doch auch?“

Merkt man etwas von dem Unterschied zu Stahl?

Bart: „Alujachten haben durch das geringere Gewicht viele Vorteile. Sie sind äußerst wendig, lassen sich einfach im Hafen manövrieren, haben eine enorme Beschleunigung und verbrauchen einfach wirklich sehr wenig Treibstoff. 24 Liter pro Stunde bei einer Geschwindigkeit von 8 Knoten ist doch sehr sparsam für eine Jacht mit so viel Platz.

Außerdem ist das Fahrgefühl für die Passagiere unter anderem dank der Stabilisatoren, mit denen diese Voyager ausgerüstet ist, auch ausgesprochen komfortabel.“

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Richtet sich die Voyager an ein anderes Publikum?

Bart: „Die Voyager 61 wird dem Wunsch einiger unserer Kunden gerecht, weitere Entfernungen zurückzulegen und nicht zu lange zwischen den Bestimmungsorten unterwegs zu sein. Sie möchten neue Küsten besuchen und suchen möglicherweise mehr Abenteuer. Und mit einer Spitzengeschwindigkeit von rund 22,5 Knoten können die Eigner innerhalb kürzerer Zeit größere Entfernungen zurücklegen und dabei dennoch das großzügige Platzangebot, die Verarbeitung, den Komfort und die Leistungen genießen, die sie von ihrer letzten Van den Hoven kennen. Die Voyager 61 bietet eine Kombination aus guter Geschwindigkeit, einem prächtigen Aussehen und einer gediegenen Qualität zu einem fairen Preis.

Wir erhalten jedoch auch viele Reaktionen neuer Zielgruppen, deren Bedürfnisse wir erst nicht richtig bedienen konnten. Vorige Woche besuchte uns noch jemand, der eine Princess hatte und mehr Freiheit bei der Einrichtung des Innenraums nach den eigenen Wünschen wollte. Und das ist natürlich möglich, da jede Voyager aus Aluminium angefertigt wird und gänzlich custom built ist. Die Voyager hat nach Ansicht dieser Zielgruppe die qualitative Ausstrahlung einer Superjacht und das spricht sie stark an.

Diese Qualität spiegelt sich auch in den prächtigen Edelstahlteilen, der Verarbeitung der Holzelemente und in der geräumigen Maschinenkammer wider. Hinter der Maschinenkammer befindet sich auch ein Raum für eine Crew, der nun übrigens als Lager- und Waschraum mit Waschmaschine und Trockner benutzt wird.“

Bleibt es bei einer Voyager 61?

Bart: „Nein, sicherlich nicht. Die Reaktionen sind zu positiv, um das Konzept nicht weiterzuentwickeln. Inzwischen haben wir auch die Voyager 50 Coupé in Angriff genommen und gibt es Zeichnungen für die Voyager 71 und 80. Sie entsprechen alle drei René van der Veldens Designphilosophie.
Wir freuen uns wirklich über diesen zeitlosen Entwurf. René van der Velden hat wirklich richtig gute Arbeit geleistet. Wenn wir in einen Hafen einlaufen, drehen sich die Köpfe und gehen viele Daumen hoch. Da erfüllt uns natürlich schon mit Stolz.“

Haben Sie selbst auch eine?

Bart: „Wir haben diese Voyager umfassend getestet und freuen uns riesig über das Ergebnis. Ich fahre wirklich sehr gerne damit, aber das geht leider natürlich nicht. Das Schiff ist neu und zu verkaufen. Wenn Kunden das möchten, dürfen sie sich schon nächste Woche Eigentümer dieses prächtigen Schiffs nennen. Sollten Sie also mehr erfahren oder eine Probefahrt machen wollen, können Sie mich immer gerne kurz anrufen unter +31(0)416 319 183. Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an mail@bvandenhovenjachtbouw.nl.

Sie sind herzlich willkommen.”

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